E-Mail Adressen werden auf WebSeiten normalerweise in den Hyperlinks hinter einem "mailto" eingebunden. Genau nach diesem mailto suchen die E-Mail Sauger oder auch E-Mail Sammler. Dies sind kleine Programme die das Netz gezielt nach E-Mail Adressen durchsuchen. Diese E-Mails werden verkauft und für "Spam" missbraucht. E-Mail Adressen im UniCode sind derzeit noch relativ sicher.
Am Bildschirm bleibt alles wie gehabt, nur der
Quelltext sieht etwas anders aus:
normaler HTML Quelltext:
<a href="mailto:name@adresse.de">E-Mail</a>
Quelltext mit UniCode:
<a href=" mail
to:na
me@a
dress
e.com">E-Mail</a>
Stehen Sie auf gewürztes Dosenfleisch? Spam steht eigentlich für Spiced Porc and Ham der amerikanischen Firma Hormel Foods. Die webbasierte Variante schmeckt weniger gut und liegt schwer in der Mailbox.
Spam ist das unerbetene, unaufgeforderte Versenden von E-Mail. Kommerzielle Spammer führen Datenbanken mit teilweise mehreren Million Adressen. Diese Datenbanken werden mit E-Mail-Saugern erzeugt. Das sind kleine Programme, die das Internet (Newsgroups, E-Mailverzeichnisse, Homepages) nach E-Mail Adressen durchsuchen und damit die Datenbank füttern.
Der Versand der Spam-Mails erfolgt ebenfalls automatisch und ist für den Absender mit fast keinen Gebühren verbunden. Um nicht von den Rückläufern und Beschwerden erschlagen zu werden, verwenden die Absender eine falsche oder ungültige Absenderadresse. Der Versand der Mails erfolgt oft über einen ungeschützten Mailserver, so dass die Spuren gut verwischt sind.
Wie verdienen Spammer Geld?
Aufgrund der sehr großen Zahl der Empfänger rechnet sich die Spam E-Mail,
falls einige Empfänger auf die Angebote hereinfallen. Bei 1 Million Empfänger
reicht es für den Spammer aus wenn am Ende 10 Personen ein Produkt für 50 Euro
kaufen. Die Kosten für den Versand der Emails sind vernachlässigbar.
Wie schütze ich mich gegen Spam?
Schützen Sie Ihre E-Mailadresse! Wenn Sie an Diskussionen im Internet (Foren,
Newsgroups) teilnehmen, müssen Sie in der Regel eine Adresse angeben. Verwenden
Sie hierfür keine private E-Mailadresse. Nutzen Sie einen webbasierten Account
(@web.de @yahoo.de
@gmx.de). Dieses Konto können
Sie jederzeit aufgeben wenn es Ihnen zu bunt wird. Und viele dieser Dienste
bieten die Möglichkeit die E-Mails zu filtern.
Eine weitere gute Quelle für Spam sind Freunde und Bekannte die "wichtige,
lustige" Mails an alle Bekannte weiterleiten. Hierbei wird oft über
"To:" oder "CC:" an eine ganze Liste von Empfängern gemailt.
Abhilfe schafft hier nur Erziehung: Sagen Sie Ihren Bekannten Sie sollen mit
"BCC:" (Blind Carbon Copy) arbeiten. Die Mails
werden damit auch an alle Empfänger versandt, die Empfängerliste bleibt aber
unsichtbar!
Was Sie auf keinem Fall machen sollten, ist auf die Spammail zu antworten. Damit zeigen Sie dem Spammer das Ihre Adresse existiert und das Sie Ihre Mails auch lesen!
Viele Surfer halten sich für besonders schlau und geben eine falsche E-Mailadresse an. Hierbei schaden Sie Anderen! Verwenden Sie keine fremden E-Mail Adressen!